JIS-Reibung kostet Sie heute Geld – und morgen den OEM-Auftrag

Sonderfrachten. Sicherheitsbestände. Reaktive Disponenten. Sinkende Lieferantenbewertung. Vier Reibungen, die parallel an Ihrer Bilanz und Ihrer Auftragsbasis arbeiten. Gleichzeitig. Jeden Tag.

JIS gehört auf den Schreibtisch der Geschäftsführung

Jeden Tag, an dem Ihre Sequenzlogik nicht trägt, passiert mehreres parallel. Disponenten verbringen Stunden mit Notfall-Telefonaten statt mit Planung. Ein Express-Frachtdienstleister fährt eine Lieferung in den roten Bereich, damit das Band beim OEM weiterläuft. Im Lager steht Material, das niemand abgerufen hat – als Sicherheit gegen die nächste Eskalation. Und im Lieferantenportal des OEMs verdichten sich diese Auffälligkeiten zu einer Bewertung, die in 18 Monaten über die nächste Ausschreibung entscheidet.

Das passiert nicht spektakulär. Es passiert leise, jede Woche, jeden Monat. Bis die Summe – auf der Logistik-Kostenstelle, in der Lagerbestands-Rechnung, im Krankenstand der Disposition und in der OEM-Bewertungs-Mail – nicht mehr zu übersehen ist. JIS-Reibung ist keine operative Unbequemlichkeit. Sie ist ein Bilanz-Hebel, der nach unten zeigt – und am Ende eine Vertrags-Frage.

Just-in-Sequence-Belieferung ist eines der wenigen Logistik-Themen, bei denen sich Investitionen direkt in der Bilanz nachweisen lassen. Wer Lieferreihenfolge, Sequenzgenauigkeit und Datenflüsse beherrscht, baut Bestände ab, senkt die Kapitalbindung und vermeidet die teuren Eskalationen, die bei jedem Sequenzfehler drohen. Die wirtschaftliche Gretchenfrage liegt offen auf dem Tisch: Wie viel Kapital ist in Ihren Vor- und Halbfertigprodukten gebunden, weil die Sequenzlogik nicht trägt? Und wie viele Sonderfrachten pro Quartal sind nichts anderes als kompensierte Prozessschwäche?

Die vier wirtschaftlichen Stellschrauben

Die Wirtschaftlichkeit eines JIS-Prozesses entscheidet sich an vier Hebeln. Wir analysieren sie in Ihrem konkreten Fall und übersetzen sie in ein belastbares Business Case mit nachvollziehbaren Annahmen, Quellen und Vergleichswerten:

  1. Sonderfahrten und Express-Lieferungen – jede einzelne ist ein Beleg dafür, dass die Sequenzlogik im Regelbetrieb nicht greift. Reduzieren wir die Frequenz, sparen Sie nicht nur Frachtkosten, sondern auch CO₂-Bilanz und Disponenten-Nerven.
  2. Bestände an Vor- und Halbfertigprodukten – die häufigste Reaktion auf unsichere Sequenzen ist „mehr Sicherheitsbestand". Das bindet Kapital und versteckt das eigentliche Problem.
  3. Personalaufwand für reaktive Disposition – Supply-Chain-Manager und Disponenten, die ihre Tage damit verbringen, Feuer zu löschen, sind ein klassischer Indikator schlecht laufender JIS-Prozesse.
  4. Lieferantenbewertung beim OEM – sie entscheidet über die nächste Ausschreibung. Hohe Liefertreue ist nicht nur ein operatives Ziel, sondern eine Umsatzsicherung im zweistelligen Millionen-Bereich.

Typische wirtschaftliche Wirkung in unseren Projekten

Warum WSW als Business-Case-Partner

Referenz

Bei einem Reifen-Rad-Modul-Lieferanten haben wir die Just-in-Sequence-Belieferung an einen großen deutschen OEM so stabilisiert, dass Sonderfahrten und Eskalations-Lieferungen über das Jahr hinweg deutlich zurückgingen – mit einem direkten, sichtbaren Effekt auf die jährliche Logistik-Kostenstelle und auf die Sicherheitsbestände auf Werks-Ebene.

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Wir zeigen Ihnen die vier Hebel in Ihrer konkreten Situation – mit nachvollziehbaren Annahmen, Vergleichswerten und einer ehrlichen Einschätzung, was wirklich erreichbar ist. Vereinbaren Sie ein 60-minütiges Erstgespräch mit unserer Beratung.

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